Interview: fresh up - unsere neue Art, Gottesdienst zu feiern PDF Drucken E-Mail

Interview zum "fresh up" mit  Marian Künzi

Das erste „fresh up“ fand im vergangenen September statt – war’s ein Erfolg für Sie als verantwortlichen Offizier der Heilsarmee Davos?
Es war nicht in erster Linie ein Erfolg für mich – sondern für das ganze Team! Wir haben uns sehr gefreut über all die verschiedenen Leute, die das fresh up besucht haben!

Mit den Kindern zusammen warens um die 90 Personen. 


 Warum braucht es ein neues Angebot – gibt es nicht schon genug Gottesdienste in Davos?
Tja, möglicherweise gibt es schon genügend Gottesdienstangebote in Davos. Fakt ist aber, dass es immer noch viele Leute gibt, die zwar am Glauben interessiert sind, den Schritt in eine Kirche aber nie ‚wagen’ würden oder dies auch bewusst nicht wollen. Gerade an solche Menschen, jung und alt, richtet sich das das fresh up… 
   
Wofür steht die Bezeichnung „fresh up“?
Was wir alle in dieser hektischen Zeit doch brauchen, ist Erfrischung! Mit der Wortschöpfung ‚fresh up’ wollen wir andeuten, dass die Erfrischung, die wir nötig haben, nicht aus uns selber kommt, sondern von Gott! 
   
Wieso haben Sie diese spezielle Lokalität gewählt: Das Foyer des Oberstufenschulhaus?
Während der Woche haben wir viele Kontakte. Z.B. im Spielträff, im Kinderclub, beim Mittagstisch oder den Angeboten für Jugendliche. Gerne möchten wir diesen Leuten ermöglichen, an einem Gottesdienst teilzunehmen. Da wir in unserem Saal zuwenig Platz haben, lagern wir diese Gottesdienste aus! Das Schulhaus scheint uns geeignet, weil es zentral gelegen und neutral ist! 
   
Wen sprechen Sie an mit diesem Angebot? Braucht es religiöse Vorbildung oder muss man Mitglied einer Kirche sein, um teilzunehmen?
Ja, es wäre schon wichtig, ein 5jähriges Theologiestudium absolviert zu haben, bevor man… (lacht) nein, ernsthaft: fresh up ist eben genau für die Leute gedacht, die mit der Kirche sonst nicht viel am Hut haben, die aber spüren, dass es mehr geben muss im Leben. Ihnen möchten wir auf eine einfache Art und Weise zeigen, wie genial es ist, wenn man eine persönliche Beziehung zu Jesus haben kann. Diese kann jeder Mensch haben – es braucht dazu keine Mitgliedschaft in irgend einer Kirche! Nur die Bereitschaft, sich darauf einzulassen :-) 
 
Was entgegnen Sie dem Skeptiker, der argumentiert: „Die wollen eh nur Mitglieder für ihre Kirche werben“?
Gerne würde ich dieser Person ermöglichen, uns und unsere Arbeit kennen zu lernen. Sie wird schnell merken, dass es uns um viel mehr geht, als um Mitgliederwerbung. Wir möchten Menschen gluschtig machen für ein Leben mit Gott - unserem Schöpfer! Das bringts voll Küssend